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Wirtschaftswunderzeit - 50er Jahre-Revue am 19.10.2018

Dieses Projekt haben wir zusammen mit der Teddies-Rebirth-Big-Band inszeniert. Radio und Fernsehen dieser Zeit standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Die Big-Band unter der Leitung von Roger Pech übernahm den Part des Radios und präsentierte den unvergessenen „Frankfurter Wecker“ mit dem die späteren Fernsehmoderatoren wie Peter Frankenfeld, Hansjoachim Kulenkampff und Heinz Schenk bekannt wurden. Da durften „Tanze mit mir in den Morgen“ von Gerhard Wendtland oder „Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ und „Ohne Krimi geht die Mimi …“ von Bill Ramsey nicht fehlen. Gesungen von Peter Zilch und Franz Kaiser, der auch manche der Stücke arrangierte.

Gleich zu Anfang kam der unvergleichliche Heinz Erhardt nach einem Disput mit dem Hausmeister auf die Bühne und erzählte: "Noch´n Gedicht"

Als dann der Fernseher nach einer „Bildstörung“ endlich lief, präsentierte das Welttheater „Die Familie Hesselbach“ mit der Episode „Die schwere Geburt“ aus der Folge „Der Kinderwagen“. Der wunderbar schnoddrige Babba und die immer besorgte Mama Hesselbach mit Sohne Peter, das charmante Frl. Pini, das neugierige Frl. Lohmeier, die schlagfertige Frau Siebenhals und der treue Buchhalter Münzenberger verzauberten das Publikum und ernteten viele Lacher und Applaus.

Abwechslungsreich und lustig waren die orginal nachgespielten Werbeblöcke zwischen den Programmpunkten u.a. mit den Werbeikonen Tilly und Klementine, sowie die Werbung eines großen Soßenherstellers an der man merkte, dass das Rollenbild von Frau und Mann noch ganz traditionell ausgeprägt war. In der Pause unterhielten die Witches und Wizzards das Publikum mit einer zur Zeit passenden Square-dance-Einlage. In Röhrenhosen und Petticoats waren Sie auch optisch ein Highlight des Abends.

Im letzten Programmteil war eine der ersten Sendungen von „Was bin ich ?“ mit Robert Lembke und seinem Rateteam zu sehen. Als zu erratender Gaststar trat Harald Juhnke auf, der mit „Berlin, Berlin“ den Abend unter tosendem Applaus des Publikums schloss.

Fast alle nachfolgenden Fotos wurden uns von Horst Meier zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.